Memo Therapeutics erhöht C-Serie auf 45 Millionen Franken

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Das Schlieremer Biotech-Unternehmen Memo Therapeutics AG (MTx) hat eine Serie-C-Finanzierung durch Einwerben zusätzlicher 20 Millionen Franken auf einen Gesamtbetrag von 45 Millionen Franken gesteigert. Laut Medienmitteilung wurde das zusätzliche Geld von den neuen Investoren Ysios Capital und Kurma Partners sowie von bestehenden Investoren aufgenommen.

Die neuen Mittel werden laut der Mitteilung für die klinische Weiterentwicklung des Hauptprodukts von Memo Therapeutics, AntiBKV, verwendet. Die Phase-II-Studie wird um eine Dosisverlängerung erweitert und damit zur grössten Studie zur Behandlung von BK-Virämie, die je bei nierentransplantierten Patienten durchgeführt wurde. Die Krankheit stellt einen potenziellen Markt von über 1 Milliarde Dollar dar und wird durch das BK-Virus verursacht, das bei immunsupprimierten Nierentransplantationspatienten reaktiviert werden kann und zu schweren Komplikationen führt. Erste Daten aus der Phase-II-Studie werden in der ersten Hälfte des Jahres 2025 erwartet.

„Jedes Jahr werden weltweit mehr als 100‘000 Nierentransplantationen durchgeführt, und bei 20‘000 von ihnen besteht das Risiko, dass sie eine BK-Virus-assoziierte Nephropathie entwickeln. Da keine krankheitsmodifizierenden Therapien zur Verfügung stehen, besteht dringender Bedarf an einer Behandlung“, wird Erik van den Berg zitiert, CEO von Memo Therapeutics.

„Wir glauben, dass Memo Therapeutics einen sehr wirksamen Antikörper entwickelt hat, der das wachsende Problem der BKV-Infektionen bei Nierentransplantatempfängern lösen kann", wird Thomas Harth, Principal bei Ysios Capital, zitiert. „Da dieser Antikörper in der Lage ist, die Niere zu erhalten und das Ergebnis der Transplantation sicherzustellen, könnte er den Patienten einen enormen Nutzen bieten.“

Memo Therapeutics ist eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/gba 

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