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Aargauer planen mit der Limmattalbahn

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Dieter Minder

Redaktor «36 km» Das Magazin für die Limmatstadt und freischaffender Journalist

Der Kanton Zürich stimmt am 23. September 2018 erneut über die Limmattalbahn (LTB) ab. Die Stimmbevölkerung entscheidet, ob der Bau der LTB ab Schlieren gestoppt wird. Das Resultat hat auch Auswirkungen für den Kanton Aargau.

Konkret geht es um den Bau des Streckenabschnitts, der von Schlieren bis Kill-wangen-Spreitenbach führen soll. Grund dafür ist die Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren». Diese verlangt den Baustopp ab Schlieren bis Killwangen-Spreitenbach.

Eine halbe Limmattalbahn macht keinen Sinn. Deshalb führt das Komitee "Nein zur halben Limmattalbahen" eine Abstimmungskampagne zum Bahnprojekt. Das Komitee lehnt die Abbruch-Initiative ab und vertritt damit die Haltung von Regierungsrat, Kantonsrat und Exekutiven der Standortgemeinden. Das Abstimmungsresultat hat nicht nur für den Kanton Zürich, sondern auch für den Kanton Aargau Konsequenzen.

Im Richtplan des Kanton Aargau wird ein Korridor für eine Linienführung der LTB bis Baden eingezeichnet.

Die Aargauer Regierung hat im August das Richtplanverfahren eingeleitet. Dort wird wird nun ein konkreter Korridor für eine Linienführung eingezeichnet. «Das Trassee soll vom Bahnhof Killwangen-Spreitenbach über Neuenhof und eine neue Limmatquerung zum Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost in Wettingen führen», schreibt der Kanton. Von dort gehe es weiter durch das Zentrum von Wettingen bis zum Bahnhof Baden.

Der Vizeammann von Killwangen sowie die Präsidenten von Spreitenbach, Neuenhof, Wettingen und Baden äussern sich durchaus auch kritisch zur Limmat-talbahn. Sie sehen aber die Vorteile und planen in ihren Gemeinden mit der Gesamtstrecke.

Foto: Christian Tschümperlin / AZ Limmattaler Zeitung

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