Titelbild des Artikel: «Nama ist wie unser Kind, wir kümmern uns jede Minute darum.»

«Nama ist wie unser Kind, wir kümmern uns jede Minute darum.»

Foto: Thomas Pfann

Vereinen sich Leidenschaft und Unternehmerlust, kommen Start-ups gut aus den Startblöcken: Soraya Duvnjak und Michael Adamski haben sich mit dem «Nama Take me Out» in Dietikon – einem Lokal für exklusives Sushi und asiatische Spezialitäten – ihren Traum verwirklicht.

Soraya Duvnjak wuchs im Rheintal auf und wollte Künstlerin werden. Modedesign sollte es sein und dafür begann sie ein Studium in Basel. Das theoretische Lernen lag ihr aber nicht besonders, darum verlegte sie ihren Wirkungskreis von Basel in die Lenzerheide und war eine Saison lang in der Gastronomie tätig. «Der Kontakt mit Menschen, der tägliche Austausch - das entsprach mir weit mehr als zu studieren.» Soraya Duvnjak zog darauf wieder zurück ins Rheintal. Doch wen wunderts - in der beschaulichen Ostschweiz war es ihr bald zu ruhig und sie entschied sich für ein Leben in der Stadt Zürich. Das war 2014.

In Polen zur japanischen Küche gefunden

Michael Adamski absolvierte während dieser Zeit in Katowice, Polen, eine fünfjährige Ausbildung zum Koch. Irgendwann entdeckte er die japanische Küche. «Ich wusste gleich: Das ist meine Berufung, diese Geschmäcker, diese Zutaten, diese ‚Art of Cooking‘, insbesondere beim Sushi», erinnert er sich. Bald war Adamski ein gefragter Sushi-Spezialist in seiner Heimat, nun wollte er hinaus in die Welt. Eine Weltstadt musste es sein. «London schien mir richtig. Und ich hatte recht: Ich fand in einem der besten Sushi-Restaurants in der City eine Anstellung und wurde die rechte Hand bei einem sehr erfahrenen japanischen Sushi-Meister. 2014 lockte ihn ein Jobangebot - selbstverständlich als Sushi- und Asianfood-Koch - nach Zürich.

Nama Takeout Junge Macherinnen Sushi
Foto: Namatakemeout.ch

Der Weg in die Selbstständigkeit

Man ahnt, wie es kommen musste. Soraya Duvnjak und Michael Adamski arbeiteten im selben Betrieb und trugen den gleichen Wunsch in sich: Selbstständigkeit, Kreativität, Qualität und Nachhaltigkeit - und obendrein noch zusammen etwas auf die Beine zu stellen. «Ein eigener Gastronomiebetrieb war immer mein Traum», sagt Michael Adamski. Zuerst unternahmen die beiden eine Art Testlauf mit einem Pop-Up-Restaurant in Zürich. «Wir hatten jeweils am Sonntag geöffnet. Das Konzept und vor allem Michaels Kreationen überzeugten die Gäste.»

Vor gut zwei Jahren bot sich im Limmatfeld ein optimale Lokalität an: «Nama – Take me Out» war geboren und bestimmt seither den Tagesablauf der Junggastronomen. «Nama» bedeutet auf japanisch „frisch, roh» – Attribute, die hundertprozentig zu Sushi und zum High-Class Takeaway in Dietikon passen. «Das 'Nama' ist unser Kind, wir kümmern uns fast jede Minute darum», lacht Soraya Duvnjak. Und für Michael Adamski ist die Arbeit in der Küche nach wie vor seine Passion: «Ich bin schon ein wenig Workaholic, aber es lohnt sich. Und wir spüren: Die Menschen mögen das Limmatfeld und unsere Spezialitäten je länger je mehr.»


«Nama - Take me Out»

Mit dem Spezialitätenrestaurant für Sushi und weitere asiatische Spezialitäten «Nama Take me Out» in Dietikon haben sich Soraya Duvnjak und Michael Adamski ihren Traum verwirklicht. Das Konzept des Gastronomiebetriebs und vor allem die Kreationen von Sushi-Spezialist Michael Adamski überzeugen die Gäste, denn «Nama» bedeutet auf japanisch «frisch, roh» – Attribute, die hundertprozentig zu Sushi und zum High-Class Takeaway in Dietikon passen.

namatakemeout.ch


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Bild von Thomas Pfann

Thomas Pfann

Redaktor «36 km» Das Magazin für die Limmatstadt und freischaffender Journalist

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Thomas Pfann

Redaktor «36 km» Das Magazin für die Limmatstadt und freischaffender Journalist