Titelbild des Artikel: Start der Limmattalbahn-Einführungskampagne

Start der Limmattalbahn-Einführungskampagne

Bild: Aargau Verkehr AG, Jon Guler

Die Bauarbeiten der Limmattalbahn sind grösstenteils beendet. Ab 11. Juli 2022 sind die ersten Stadtbahnen für Testfahrten unterwegs.

Kurz vor dem Start der Limmattalbahn am 11. Dezember 2022, lanciert die Betreiberin Aargau Verkehr AG (AVA) die Einführungskampagne.

Dank diesem Video schon jetzt mit der Limmattalbahn durch die Region reisen:


Was das Generationenprojekt Limmattalbahn für die Region bedeutet

Das Limmattal wird zum Wohnen und Arbeiten immer attraktiver. Um die Zentren, Wohn- und Arbeitsorte feinmaschig zu verbinden, planen und bauen die Kantone Zürich und Aargau die Limmattalbahn. Aber sie ist weit mehr als ein Verkehrsmittel: Sie ist ebenso Imageträger und Stadtentwicklungsprojekt. Das Tram löst umfangreiche Investitionen aus, unterstützt die Siedlungserneuerung und steigert die Lebensqualität insgesamt in der Region.

Die 1. Etappe von Altstetten-Farbhof bis Schlieren wurde Ende August 2019 eröffnet. Auf ihr verkehrt vorerst das Zürcher Tram 2. Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 verbindet die neue Limmattalbahn als Linie 20 Zürich-Altstetten mit Killwangen-Spreitenbach.

Die Bahn schlägt damit die Brücke über zwei Kantone und verbindet die Region zu einem attraktiven städtischen Raum. Das Tram bedient zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen-Spreitenbach 27 Haltestellen auf einer Streckenlänge von 13 Kilometern.

Dieses Video zeigt eindrücklich, wie das Tram das Gesicht der Limmatstadt verändert.


Wie steht es um die Limmattalbahn-Verlängerung nach Baden?

Die Weiterführung der Limmattalbahn (LTB) von Killwangen nach Baden ist im Richtplan des Kantons Aargau eingetragen. Der Richtplan ist ein Instrument, mit dem der Kanton die räumliche Entwicklung steuert. Einträge darin können erst grob vorgesehen oder schon sehr konkret sein. Die Verlängerung der LTB ist seit September 2020 als sogenanntes «Zwischenergebnis» eingetragen. Das sind Vorhaben, bei denen die räumliche Abstimmung begonnen hat, die aber noch weitere Abklärungen benötigen. Aktuell wird die optimale Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr in diesem Gebiet nochmals umfassend untersucht. Dies findet im Rahmen des Gesamtverkehrskonzepts (GVK) Raum Baden und Umgebung statt. Es soll unter anderem aufgezeigt werden, ob die Nachfrage oder andere Aspekte wie die langfristige Siedlungsentwicklung eine Umstellung von Bus auf Tram rechtfertigen. Eingebunden in den Prozess sind alle Interessengruppen und Gemeinden im Einzugsgebiet des GVK. Der Kanton Aargau will das GVK – und damit auch das künftige Angebot im öffentlichen Verkehr – mit und für die Menschen in der Region entwickeln. Deshalb findet über die nächsten zwei Jahre ein für die Aargauer Mobilitätsplanung bisher einzigartiger Mitwirkungsprozess statt, der auch die gesamte Bevölkerung miteinbezieht.