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Medienmitteilung: ZPL setzt weiter auf gemeinsame Standortförderung

Foto Limmattal: Michel Jaussi

Medienmitteilung der ZPL vom 5. Februar 2024

Limmatstadt - Regionale Standortförderung

Der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) bekennt sich auch in Zukunft zu einer schlagkräftigen regionalen Standortförderung, die breit abgestützt und partnerschaftlich sowohl von der öffentlichen Hand als auch von privater Seite getragen wird.

Der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) hat sich an seiner letzten Vorstandssitzung intensiv mit der Thematik einer regionalen Standortförderung auseinandergesetzt. Diese Diskussion kam auf, nachdem Balz Halter, der Verwaltungsratspräsident der Limmatstadt AG, angekündigt hat, per kommender Generalversammlung im März sämtliche Funktionen abzugeben und sich aus der Limmatstadt AG per Ende 2024 zurückzuziehen.

Die Statuten der ZPL erlauben es, dass der Zweckverband zur Schaffung von Identität und zur Vertretung gemeinsamer Interessen eine Standortförderung mit Standortmarketing und Standortpolitik betreiben kann. Dazu gehört auch, diese Aufgaben an eine andere Organisation, momentan die Limmatstadt AG, zu übergeben.

Mit der sich abzeichnenden grossen Veränderung bei der Limmatstadt AG wurde nach zielführenden Lösungen zur Weiterführung und Weiterentwicklung gesucht. Eine solche wurde in der Schaffung einer neuen Organisation zusammen mit der Regionalen Projektschau 2025 vermeintlich gefunden. Damit hätte sich die Gelegenheit ergeben, die unterschiedlichen Stärken und Positionierungen der beiden Organisationen zu vereinen und mit einer weiterentwickelten Ausrichtung Synergien zu schaffen. Diese Chance wurde in einem ersten Schritt vom Vorstand der Regionalen Projektschau 2025 nicht gepackt. Die ZPL bedauert diesen Entscheid, sieht das Vorhaben aber noch nicht als gescheitert an.

Die ZPL anerkennt den immensen Mehrwert, den die beiden Organisationen in den letzten Jahren geschaffen haben. Deshalb wird sich die ZPL aktiv mit allen Beteiligten für eine gemeinsame Lösung austauschen und einsetzen. Ziel ist es, eine Organisation zu erhalten, die sich weiterhin im Bereich von Standortförderung, -marketing und -politik für die Region einsetzt. Dabei wird es darum gehen, gemeinsam das Profil einer solch künftigen Organisation zu schärfen und die Rollenverteilung zusammen mit den Planungsverbänden klar zu definieren.

In den vergangenen Jahren hat sich der wichtige Austausch zwischen den Behörden auf beiden Seiten der Kantonsgrenze intensiviert, was nicht zuletzt auch als Erfolg der Regionalen Projektschau 2025 betrachtet werden kann. Dieser interkantonale Dialog ist aus Sicht der ZPL auch in Zukunft von grosser Bedeutung, gerade bei den immer komplexer werdenden Themen im Bereich der Raumplanung und -entwicklung. Die Limmatstadt AG hat ihrerseits ein starkes Netzwerk aus öffentlichen Körperschaften, Unternehmen und Einzelpersonen aufgebaut, die sich alle für das Limmattal einsetzen. Ein solches Netzwerk an Akteuren und das Know-how beider Organisationen soll auch in Zukunft für die Region zur Verfügung stehen.

Es wäre aus Sicht der ZPL ein fatales Signal, wenn es dem Limmattal nicht gelingen würde, weiterhin eine schlagkräftige Standortförderungsorganisation, die breite Akzeptanz und Unterstützung findet, zu garantieren. Setzen wir uns auch weiterhin gemeinsam für ein starkes Limmattal ein!

Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL)
Roger Bachmann, Präsident

Berichterstattung
14.2.24 Limmattaler Zeitung: Zürcher Planungsgruppe Limmattal will für gemeinsame Standortförderung kämpfen