(CONNECT) NEXT events bringt Alan Frei ins Flexoffice JED. Den flexiblen Veranstaltungsraum hat der Zürcher Bürovermieter Flexoffice im Dezember 2025 im JED Campus beim Bahnhof Schlieren eingerichtet. Dort wird der 44-jährige Seriengründer Frei auf Initiative von NEXT darüber sprechen, dass er 51-mal Start-ups gegründet hat, die nicht funktionierten. Und er wird erzählen, was sich beim 52. Versuch verändert hat.
Damals, im Jahr 2014 hat er mit dem Zürcher Unternehmer Lukas Speiser in Wallisellen Amorana gegründet, den überaus erfolgreichen Online-Sex-Shop. Die Gründer, beide Alumni der Universität Zürich, hatten das Ziel, das Image von Sexspielzeug zu enttabuisieren und den Online-Handel in diesem Bereich zu revolutionieren.
Ein Artikel der „Handelszeitung“ zeichnet den Weg von Frei und seinem Mitgründer nach: „Man habe viel ausprobiert und sei zuweilen auch gescheitert. So sei etwa die ursprüngliche Idee, Sexspielzeug im Abo zu verkaufen, kein durchschlagender Erfolg gewesen. Die Gehversuche im italienischen Markt verliefen im Nirgendwo. Der Chat-Service ,Frag Amor' blieb ein Rohrkrepierer. Und ein Pilotprojekt mit Valora wurde nie weitergeführt.“
Doch während etablierte Händler pleitegingen, verdoppelte Amorana laut dem Bericht seinen Umsatz „praktisch im Jahresrhythmus“. Nach dem rasanten Aufstieg im Schweizer Erotikmarkt erwarb die britische Lovehoney Group 2020 eine Mehrheitsbeteiligung. 2021 verkauften die Gründer das Unternehmen schliesslich vollständig. Als Marke ist Amorana bis heute am Markt.
Das Gespräch mit Frei über all diese Stationen wird von NEXT events organisiert, einer Gruppe junger Gründer aus Wettingen, die Veranstaltungen organisieren, um unternehmerische und ambitionierte Köpfe der Schweiz zusammenzubringen – mit Speaker Events, Pitch Competitions, Startup-Meet-ups und Abenden zum Netzwerken in Zürich, Baden und Aargau. ce/mm