ARYZTA plant Umzug in den Kanton Zug

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(CONNECT) Die in Schlieren ansässige Backwarenherstellerin ARYZTA AG erzielte im Gesamtjahr 2025 laut einer Mitteilung einen Umsatz von 2,223 Milliarden Euro sowie ein organisches Wachstum von 1,5 Prozent. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg um 5,7 Prozent auf 4,25 Euro. Gleichzeitig generierte das Unternehmen einen starken freien Cashflow und reduzierte sowohl die Nettoverschuldung als auch die Finanzierungskosten weiter. Die EBITDA-Marge lag bei 13,8 Prozent (2024: 14,6 Prozent), der Reingewinn belief sich 2025 auf 112,3 Millionen Euro (2024: 129,6 Millionen Euro). Zudem realisierte die Gruppe Kosteneinsparungen in Höhe von 23 Millionen Euro.

In Europa wurde das Umsatzwachstum durch positive Preisentwicklungen sowie Volumen- und Produktmixeffekte getragen. Das organische Wachstum lag bei 1,3 Prozent, der Umsatz erreichte 1,977 Milliarden Euro. Innovationen machten 19 Prozent des europäischen Umsatzes aus. Dazu beigetragen hat insbesondere der Produktionshochlauf neuer Linien für Feingebäck, Croissants und Brote in der Schweiz und in Deutschland. Zudem kündigte ARYZTA Investitionen von rund 40 Millionen Euro in eine neue Brötchenbäckerei in Portugal an. Im Segment Rest of World erzielte ARYZTA ein organisches Wachstum von 2,9 Prozent, ebenfalls getragen durch positive Preis- sowie Mengen- und Produktmixeffekte. Der Umsatz lag bei 246,3 Millionen Euro.

„Im Jahr 2025 hat ARYZTA weitere Fortschritte bei der Cash-Generierung, beim Schuldenabbau und beim Gewinn je Aktie erzielt. Diese Entwicklung ist das Ergebnis gezielter Massnahmen im vierten Quartal, mit denen wir auf das veränderte Marktumfeld reagiert, das Wachstum stimuliert und die Kostenoptimierung beschleunigt haben“, wird Verwaltungsratschef und Interim Group CEO Urs Jordi in der Mitteilung zitiert. Das Doppelmandat an der Unternehmensspitze soll es nach der Jahreshauptversammlung 2027 nicht mehr geben. Jordi soll danach als permanenter CEO mit Sitz im Verwaltungsrat tätig sein. 

Bei der Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr sollen die Aktionäre zudem über eine Verlegung des Hauptsitzes von ARYZTA in den Kanton Zug entscheiden, wie es ebenfalls in der Mitteilung heisst. Damit könnten effizientere Unternehmensstrukturen realisiert werden.

Für 2026 erwartet ARYZTA ein organisches Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, weitere Verbesserungen bei EBITDA und EBIT sowie weiterhin eine starke Cash-Generierung. ce/ja

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