Baden fördert Entsiegelung unnötig asphaltierter Flächen

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(CONNECT) Die Stadt Baden beteiligt sich laut ihrer Mitteilung an einer kantonsweiten Entsiegelungsaktion. In Zusammenarbeit mit den Zürcher Asphaltknackerinnen und der Mobiliar Genossenschaft unterstützt sie Privatpersonen, Baugenossenschaften und kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden bei der Aufwertung versiegelter Flächen von maximal 100 Quadratmetern. Das Projekt soll ein bis zwei Jahre laufen.

Die Idee dahinter entstammt dem Schwammstadtprinzip: Regen soll dort zurückgehalten werden, wo er fällt. Dafür braucht es mehr entsiegelte und begrünte Böden, die das Wasser aufnehmen können. Zudem wirken diese kühlend und entlasten die Kanalisation bei Starkregen, wirken also Überschwemmungen entgegen. Gleichzeitig entstehen naturnahe Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Die Asphaltknackerinnen beraten Interessierte kostenfrei bei einem Vor-Ort-Termin und helfen bei der Planung der Entsiegelung zubetonierter oder asphaltierter Areale. „Besonders haben wir es auf private Parkplätze, Hinterhöfe und auch Firmenareale abgesehen“, so die sechs für ihr Projekt preisgekrönten Kommunikations- und Umweltfachfrauen aus Zürich in ihrer Selbstpräsentation. Neu sind sie im ganzen Kanton Aargau, im St.Galler Rheintal und in Bülach sowie weiterhin in Zürich, Winterthur, im Kanton Luzern und in Liechtenstein aktiv. Weitere Städte sind in Planung.

Die Stadt und die Mobiliar übernehmen die Entsorgung des entfernten Belags, wenn die Fläche danach sickerfähig ist und naturnah gestaltet wird. Die Kosten für Bauarbeiten und Begrünungen tragen die Teilnehmenden selbst. Bei besonderem Nutzen für die Biodiversität werden bis zu 50 Prozent der Kosten erstattet, maximal 1000 Franken pro Projekt, und maximal 1000 Franken pro gepflanztem Baum. ce/mm

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