(CONNECT) Es gibt einen Zeitverzug beim Doppelspurausbau der Bremgarten-Dietikon-Bahn und der Sanierung der Bremgartnerstrasse. Die für Ende 2025 vorgesehene Baugenehmigung durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) konnte laut Mitteilung der Aargau Verkehr AG nicht erteilt werden, aufgrund laufender Einspracheverhandlungen und einer erneuten Teilauflage des Projekts in Verbindung mit Entschädigungsforderungen.
Das Verkehrsunternehmen rechnet nun damit, dass sich der ursprünglich für Sommer 2026 geplante Baubeginn auf den Sommer 2028 verschiebt. Bis dahin müssten einige Projektanpassungen vorgenommen werden. Dafür seien technische Prüfungen und die Ämtervernehmlassung erforderlich.
Der Ausbau soll Sicherheit, Pünktlichkeit und Kapazität des Bahnbetriebs erhöhen, heisst es von Aargau Verkehr: „Durch den Bau einer mittig geführten Doppelspur wird die Bahn sicher in den Strassenverkehr integriert, was die Verkehrssicherheit erhöht und Rückstaus verringert."
Die Plangenehmigung soll bis zum zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Die Aargau Verkehr AG stehe in Austausch mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich, der Bauherrin des Strassenbauprojekts, mit dem BAV, der Stadt Dietikon sowie betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern bezüglich Klärung der offenen Punkte und um die Projektentwicklung voranzutreiben. ce/heg