(CONNECT) DEBRA Research unterstützt Topadur mit einer Investition bei der Entwicklung einer neuartigen Behandlung der seltenen Hautkrankheit Epidermolysis bullosa dystrophica (EBD), wie aus einer Mitteilung des in Schlieren ansässigen Unternehmens hervorgeht. Bei DEBRA Research handelt es sich um den nicht an Gewinn orientierten Forschungsarm der in Österreich ansässigen Patientenorganisation DEBRA Austria, die Patienten mit Epidermolysis bullosa (EB) unterstützt. EBD sei eine der schwereren Formen von EB, „die durch extrem empfindliche Haut und fortschreitende, lebensbeeinträchtigende Komplikationen gekennzeichnet ist“, heisst es von Topadur.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht der von Topadur bereits in die klinische Entwicklung überführte Produktkandidat TOP-N53. Dieser wird gemeinsam mit weiteren kleinen Molekülen aus der DualTOP-Plattform von Topadur getestet. Bei In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen sollen zwei bei EBD-Patienten miteinander verbundene Probleme adressiert werden: Die eingeschränkte Wundheilung und die Fibrosis, eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe.
„DEBRA Research verfügt über fundiertes Fachwissen im Bereich EB und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen, die mit dieser verheerenden Krankheit leben“, wird Topadur-CEO Matthias Schäfer in der Mitteilung zitiert. „Die Unterstützung durch das Unternehmen als Investor und Partner in diesem Programm ist eine wichtige Bestätigung unseres Ansatzes und unterstreicht das weitreichende Potenzial unserer DualTOP-Plattform bei Indikationen mit erheblichem ungedecktem medizinischem Bedarf.“
Topadur wurde 2015 gegründet und ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/jh