(CONNECT) Die Stadt Dietikon unternimmt mit dem Projekt Nötzlipark für alle einen Schritt hin zu mehr Inklusion im Stadtgebiet. Laut einer städtischen Mitteilung soll die Nötzliwiese unmittelbar am Bahnhof bis zum Frühjahr 2027 umgestaltet werden. Vorgesehen ist ein Ort, an dem sich alle Menschen wohlfühlen und ihn gut nutzen können. Die Kosten belaufen sich auf 2,2 Millionen Franken.
Immer wieder war es dort zu Lärmbelästigung gekommen. Viele Anrainer wünschten sich mehr Ruhe und Rücksicht, vor allem in den Abendstunden und nachts, heisst es. „Insbesondere Lärm, Littering und an schönen Sommertagen die grosse Anzahl von Gummiböötlern strapazieren die ohnehin bereits engen Platzverhältnisse, da der Ort auch von Velofahrenden und zu Fuss Gehenden genutzt wird“, schreibt die Stadt.
Ein Inklusionsspielplatz in Limmatnähe soll behindertengerechte Spielräume bieten, „um die Sinne und den Spieltrieb anzuregen“. Zu dem Spielplatzkonzept gehören ein Kletterwald, Wasserspielbereich, Zerrspiegel, Murmeltisch, diverse Prismen und weitere Spielelemente. Eine Wildhecke und ein Zaun sollen Sicherheit für die Kinder schaffen. Für Aufenthaltsqualität werden Blumenrasen, schattenspendende Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen eingerichtet. Die WC-Anlage wird erneuert inklusive behindertengerechtem WC und es werden mehr Abfallbehälter aufgestellt.
Die Bevölkerung durfte mitentscheiden, wie der Platz einmal aussehen soll. Das Studio Dietikon hat 2021 und 2022 in Workshops Bedürfnisse, Ideen und Anliegen gesammelt, die bei der Planung berücksichtigt wurden. An dem Projekt beteiligen sich zudem mehrere Partner. ce/heg