(CONNECT) Die Stadt Dietikon weist für das Geschäftsjahr 2025 bei einem Aufwand von 374,7 Millionen und einem Ertrag von 382,0 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 7,3 Millionen Franken aus. Budgetiert waren gemäss einer Mitteilung 7,1 Millionen Franken.
Zum Ergebnis trugen insbesondere höhere Steuereinnahmen bei. Sowohl die Steuern natürlicher Personen als auch die Quellensteuern nahmen zu und führten zu Mehrerträgen von 6,7 Millionen Franken. Auch zusätzliche Erträge aus dem Finanzausgleich von 9,4 Millionen Franken wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Hinzu kam die Rückerstattung von Versorgertaxen von 15,6 Millionen Franken.
Eine Umstellung bei der Verbuchung des Finanzausgleichs ermöglichte eine Einlage von 78 Millionen Franken in die finanzpolitische Reserve. Das Eigenkapital stieg auf 230,1 Millionen Franken. Die Stadt weist damit ein Nettovermögen von 1872 Franken pro Einwohnerin und Einwohner sowie eine Eigenkapitalquote von 41,9 Prozent aus.
Gleichzeitig stiegen die Kosten in der Pflegefinanzierung sowie bei den Ergänzungsleistungen zur AHV und IV um je 2,2 Millionen Franken. Zudem führten Neubewertungen von Liegenschaften zu negativen Wertberichtigungen von 8,5 Millionen Franken.
Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen beliefen sich auf 31,1 Millionen, im Finanzvermögen investierte die Stadt weitere 20,7 Millionen Franken. Insgesamt überschritt der Stadtrat das selbst gesetzte Investitionsdach von 30 Millionen Franken vorübergehend.
Die gebührenfinanzierten Eigenwirtschaftsbetriebe, darunter Wasser, Abwasser, Gas und Abfall, erzielten insgesamt einen Ertragsüberschuss von 1,2 Millionen Franken. Der negative Saldo bei der Abwasserbeseitigung konnte dank der Gebührenanpassung per Januar 2025 ausgeglichen werden. ce/as