ETH-Rat bündelt Kräfte seiner vier Forschungsanstalten

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(CONNECT) Der ETH-Bereich soll seine vorhandenen Ressourcen künftig noch wirkungsvoller zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen einsetzen. Für dieses übergeordnete Ziel sollen seine vier Forschungsanstalten – Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), das Wasserforschungsinstitut (Eawag) und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) – künftig noch enger zusammenarbeiten. Damit will der ETH-Ratlaut einer Mitteilung dem ETH-Bereich und seinen Leistungen auch zu mehr Sichtbarkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verhelfen.

Diese Weiterentwicklung der Organisationsstruktur soll die Koordination und Zusammenarbeit in übergreifenden strategischen Forschungsprogrammen stärken und die sogenannten Supportservices schrittweise zusammenführen. Unter einem gemeinsamen Dach werden die Forschungsanstalten neben den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) einen dritten starken Pfeiler des ETH-Bereichs bilden.

Dafür hatten der ETH-Rat und die Institutionen im Projekt FIT for the Future zwei Varianten für die künftige Organisation des ETH-Bereichs entwickelt. Beide unterschieden sich insbesondere im Grad der Integration der vier Forschungsanstalten. Für beide Varianten fanden im ETH-Bereich von März bis Juni Konsultationen statt. Die überwiegende Mehrheit der Institutionen sprach sich für die Variante mit dem Arbeitstitel Swiss National Labs aus.

Dies ist der Name des künftigen gemeinsamen Dachs für die strategische Koordination. Damit sollen komplexe Themen wie Künstliche Intelligenz, Gesundheit, Energie und Umwelt noch besser gemeinsam angegangen werden. Als Vorschläge liegen bereits gemeinsame Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und der Aufbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur auf dem Tisch.

Die bewährten Schwerpunkte und Stärken der Forschungsanstalten bleiben dabei erhalten: Sie behalten ihre Rechtspersönlichkeit sowie ihre Namen und Standorte und bleiben in der Organisation ihrer Forschung eigenständig. ce/mm

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