(CONNECT) Die Zahl der Firmengründungen in der Schweiz ist in den ersten drei Quartalen 2026 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Gemäss einer Analyse des IFJ wurden vom 1. Januar bis 30. September 41'716 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen, wie es in einer Mitteilung heisst. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 40'867.
Im Vergleich der Grossregionen verzeichnete das Tessin mit 9,3 Prozent den stärksten Zuwachs. Auch die Nordwestschweiz, der Espace Mittelland, die Ostschweiz sowie die Zentralschweiz legten zu. Einen Rückgang verzeichnete einzig die Region Zürich mit einem Minus von 0,3 Prozent. Auf Kantonsebene nahmen die Gründungen in 19 Kantonen zu. St.Gallen und das Tessin liegen mit einem Plus von jeweils 9,3 Prozent an der Spitze.
Am häufigsten wurden Unternehmen in den Bereichen Beratung, Handwerk und Immobilien gegründet. Auf diese entfielen 4307, 4041 beziehungsweise 3683 Neueintragungen. Besonders stark entwickelte sich die Informations- und Kommunikationstechnologie: Dort nahm die Zahl der Gründungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 20 Prozent zu.
Die GmbH bleibt die am häufigsten gewählte Rechtsform und verzeichnete gegenüber dem Vorjahreszeitraum 5,4 Prozent mehr Gründungen. Bei Aktiengesellschaften betrug der Zuwachs 2,1 Prozent. Einzelfirmen gingen dagegen um 1,6 Prozent und Kollektivgesellschaften um 5,5 Prozent zurück.
Das IFJ sieht die steigenden Gründungszahlen auch vor dem Hintergrund vielfältigerer Erwerbsmodelle. „Viele Gründer/innen starten heute neben einer Anstellung mit der eigenen Firma und bauen ihre Selbständigkeit Schritt für Schritt auf“, so IFJ-Co-Geschäftsführer Simon May. ce/as