(CONNECT) Das Hightech Zentrum Aargau unterstützt Firmen im Aargau bei der wissenschaftlich fundierten Prüfung von Innovationsideen, bei denen Nanotechnologien eine Rolle spielen. „Immer wieder begegnen wir Unternehmen mit vielversprechenden Ansätzen im Bereich Nanotechnologien, die im Alltag nicht weiterverfolgt werden“, wird Marcus Morstein, Schwerpunktleiter Werkstoff- und Nanotechnologien beim Hightech Zentrum Aargau, in einer Mitteilung zitiert. Ihnen fehlten dafür Zeit, Ressourcen oder der passende Forschungspartner.
Genau hier soll die neue Förderung namens Nano-Argovia-Machbarkeitsstudie ansetzen: Unternehmen können ihre Idee gemeinsam mit einer Forschungsinstitution aus dem Netzwerk des Swiss Nanoscience Institute, dem Exzellenzzentrum der Universität Basel und des Kantons Aargau, strukturiert untersuchen, beispielsweise mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen wie der Universität Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz oder dem Paul Scherrer Institut. So soll das Risiko zukünftiger Innovationsprojekte reduziert werden.
Anträge für eine solche Machbarkeitsstudie im Wert von bis zu 60'000 Franken können laufend eingereicht werden. Durch dieses bewusst niederschwellige Angebot entstehe ein direkter Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie, „und damit ein wichtiger Impuls für innovationsgetriebene Unternehmen in der Region“, so das Hightech Zentrum Aargau. Wie es weiter ausführt, begleitet es Unternehmen während des gesamten Prozesses und unterstützt auch bei der Auswahl geeigneter Forschungspartner: „Unternehmen aus dem Aargau sind eingeladen, frühzeitig Kontakt aufzunehmen, ihre Idee zu schärfen und gemeinsam mit ihrem geeigneten Forschungspartner die nächsten Innovationsschritte zu planen.“ ce/mm