(CONNECT) IKEA Schweiz mit Sitz in Spreitenbach und Save the Children aus Genf haben sich zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Ziel dieser Partnerschaft ist, Kollektivunterkünfte wie etwa Flüchtlingsunterkünfte kinderfreundlicher zu gestalten, heisst es in einer Mitteilung. Zu diesem Zweck haben beide Beteiligte eine Checkliste für die Einrichtung erstellt. Zudem hilft IKEA Geflüchteten, sich in die Arbeitswelt zu integrieren.
Geflüchtete kommen nach traumatischen Erlebnissen in Kollektivunterkünfte, die häufig von geringem Platz, eingeschränkter Privatsphäre und geringem Raum für Kinder zum Spielen, Lernen oder Ausruhen gekennzeichnet sind. Um die Situation zu verbessern, bringen Save the Children ihre Expertise zu Kinderrechten und -bedürfnissen, IKEA seine zu funktionalen und alltagstauglichen Einrichtungen ein. Mit der daraus entstandenen Checkliste wurden einfach umsetzbare und kostengünstige Einrichtungsideen für kindgerechte Bereiche entwickelt, die mehr Ruhe und Sicherheit garantieren.
Das aktuelle Engagement setzt eine bewährte Zusammenarbeit beider Akteure fort. In den Geschäftsjahren 2024 bis 2026 hat IKEA Schweiz über zwei Dutzend soziale Projekte in Kollektivunterkünften realisiert, zehn davon in Zusammenarbeit mit Save the Children.
„Wir freuen uns, dass unsere gemeinsamen Erfahrungen nun auch anderen als praktische Orientierungshilfe dienen können“, wird Lara Künzler, Fachspezialistin Schweizer Programme bei Save the Children Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Die Checkliste ist Teil des Engagements von IKEA für Geflüchtete. Seit 2016 unterstützt das Unternehmen Massnahmen zur Arbeitsintegration. „Arbeit bedeutet mehr als ein Einkommen – sie schafft Zugehörigkeit, Perspektiven und ist ein wichtiger Schritt für die gesellschaftliche Integration. Deshalb möchten wir auch weiterhin Programme schaffen, die Menschen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen und gleichzeitig Unternehmen ermutigen, selbst aktiv zu werden“, erklärt Janie Bisset, CEO und Chief Sustainability Officer (CSO) von IKEA Schweiz, die Initiativen. Ab September 2026 will IKEA neue Programme in der Westschweiz auflegen. ce/ww