(CONNECT) Das Kantonsspital Baden (KSB) plant die Errichtung eines Heilwaldes. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll das Naturareal in den Heilprozess einbezogen werden. In Absprache mit der Stadt Baden soll der Heilwald im angrenzenden Gebiet Innere Sommerhald angesiedelt werden. Gedacht ist auch eine Erweiterung der Parkanlage auf dem Gebiet des rückzubauenden alten Spitalbaus.
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, soll der Heilwald therapeutisch genutzt werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich Aufenthalte im Wald fördernd auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf auswirken sowie zur Stressminderung beitragen. Dabei soll das Areal in Symbiose mit dem beim Spitalbau genutzten Holz zu einer therapeutischen Einheit zusammenwachsen.
„Der Heilwald ist für uns mehr als ein Landschaftsprojekt. Er steht für ein ganzheitliches Verständnis von Medizin, bei dem Natur, Architektur und Therapie ineinandergreifen“, wird Pascal Cotrotzo, CEO des KSB, in der Mitteilung zitiert. „Wir bringen damit den Wald nicht nur näher ans Spital, sondern wollen ihn aktiv in den Genesungsprozess unserer Patientinnen und Patienten integrieren.“
Aktuell verzögert sich die Planung jedoch, weil der vorgesehene Rückbau des aus den 70er Jahren stammenden Spitalhochhauses durch ein vom Heimatschutz Aargau betriebenes Verfahren zur Unterschutzstellung einstweilig gestoppt wurde, so das KSB. ce/ww