(CONNECT) Kuros Biosciences hat laut einer Mitteilung 2025 seinen Gesamtumsatz um 72 Prozent auf 146,1 Millionen Dollar gesteigert. 2025 erwirtschaftete die Gruppe zudem erstmals einen Nettogewinn in Höhe von 2,6 Millionen Dollar. 2024 erzielte man noch einen Nettoverlust von 4,8 Millionen Dollar.
Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) stieg 2025 auf 12,4 Millionen Dollar nach 2,4 Millionen Dollar im Jahr 2024. Das um Importzölle, Kosten im Zusammenhang mit dem Mittel Fibrin-PTH, wiederkehrende und einmalige aktienbasierte Vergütungen sowie die entsprechenden Sozialabgaben bereinigte EBITDA erreichte 19,6 Millionen Dollar. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt bei 13,4 Prozent.
Kuros erreichte 2025 mehrere internationale regulatorische Meilensteine. Dazu gehören Zulassungen für die Produktfamilie des Knochentransplantats MagnetOs in Brasilien, Saudi-Arabien und im Libanon. Zudem erhielt MagnetOs die Zertifizierung gemäss der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR), wodurch die langfristige Verfügbarkeit auf internationalen Märkten gesichert wird. Darüber hinaus erhielt Kuros von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) eine 510(k)-Zulassung für das minimalinvasive Verabreichungssystem MagnetOs MIS.
Für 2026 erwartet Kuros ein Umsatzwachstum von mindestens 35 Prozent bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 14 Prozent. Treiber sind insbesondere die zunehmende Nutzung von MagnetOs in der Wirbelsäulen- und Extremitätenchirurgie sowie eine weiter steigende Marktdurchdringung in den USA, Europa und weiteren internationalen Märkten.
Die Kuros Biosciences AG wurde als Ausgliederung der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründet und hat ihren Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/ja