(CONNECT) Neurimmune hat einen Teil seiner Lizenzanteile am Wirkstoff Cliramitug an Royalty Pharma aus New York verkauft, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Schlieremer Unternehmen erhält dafür 425 Millionen Dollar, von denen 125 Millionen Dollar vorab gezahlt werden.
Cliramitug dient der Behandlung von Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM), einer seltenen und lebensbedrohlichen Herzerkrankung. Neurimmune hatte 2022 für Cliramitug eine exklusive globale Kooperations- und Lizenzvereinbarung mit Alexion abgeschlossen. Alexion ist die auf seltene Krankheiten spezialisierte Tochterfirma des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca. Alexion ist auch für die laufende Phase-3-Studie zuständig. Die nun mit Royalty Pharma getroffene Vereinbarung betrifft 3 bis 4 Prozent der Lizenzeinnahmen für die weltweiten Verkäufe von Cliramitug. Royalty Pharma bezahlt vorab 125 Millionen Dollar und im ersten Quartal 2027 weitere 125 Millionen Dollar. Die restlichen 175 Millionen Dollar werden auf Basis von bestimmten Meilensteinen gezahlt.
„Wir bekennen uns voll und ganz zu unseren äusserst erfolgreichen Kooperationen mit Alexion und AstraZeneca, freuen uns aber auch, die Transaktion mit Royalty Pharma abzuschliessen“, wird Roger M. Nitsch in der Mitteilung zitiert, CEO und Präsident von Neurimmune. „Der Erlös wird zur Finanzierung der internen Forschungs- und Entwicklungsprogramme von Neurimmune verwendet, wobei wir einen erheblichen Teil unserer Lizenzgebühren und der Meilensteinzahlungen für Cliramitug behalten.“
Neurimmune wurde 2006 aus der Universität Zürich ausgegliedert und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/jh