(CONNECT) Das Ortsmuseum der Gemeinde Spreitenbach soll stärker erlebbar werden und mehr Anreize für die junge Generation bieten. Die nächsten Schritte konzentrieren sich laut einer Mitteilung auf digitale Zugänge zu den Museumsbeständen, auf neue Vermittlungsformen sowie die Prüfung eines Regionalmuseums für eine künftige physische Ausstellung.
Die jetzt veröffentlichte Zwischenbilanz enthält Details einer musealen Neuausrichtung, damit die Geschichte und das kulturelle Erbe der Gemeinde nicht verloren gehen. Das Museum ist seit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe 2025 „ein lebendiger Ort, der die Geschichte Spreitenbachs bewahrt und für alle Generationen erlebbar macht“. Die Arbeit konzentriere sich auf die systematische Konservierung, Inventarisierung und Digitalisierung.
Ein Grossteil der Bestände wurde mittels einer dafür entwickelten Softwarelösung, eines Dokumentenarchivs und einer Bilddatenbank erfasst. Die Internetseite soll zur multimedialen Plattform ausgebaut werden. Eine interaktive Zeitreisenkarte, die auf aktuellen und historischen Karten von Swisstopo basiere, soll die bisher bereitgestellte Geschichtskarte ablösen.
Wie das digitale, unmittelbar auf Spreitenbach bezogene Angebot weiter vorangetrieben werden kann, stehe als nächstes auf dem Plan. Geplant ist, dass zeitlich begrenzte, thematische Ausstellungen im Gemeindehaus und an anderen Orten das Angebot ergänzen. Die Ortsbürgerkommission habe inzwischen das umfassende Museumskonzept der Arbeitsgruppe Ortsmuseum verabschiedet, das als Leitfaden für die Arbeit dienen soll.
Aktuell werden Kooperationsmöglichkeiten und Finanzierungsmodellen geprüft, damit die Zeugnisse der Ortshistorie langfristig auf einer nachhaltigen, physischen Plattform erhalten bleiben. ce/heg