Pläne für Projekt Lebendige Limmat liegen öffentlich auf

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(CONNECT) Durch das Projekt Lebendige Limmat soll bis 2033 eine flussnahe Landschaft für Naherholung entstehen. Wie der Kanton Zürich in einer Mitteilung bekanntgibt, sind die Pläne dafür jetzt konkret und können öffentlich eingesehen werden. Damit starte „die bedeutendste je realisierte Flussrevitalisierung des Kanton Zürich im urbanen Raum“. 

Das von Kanton Zürich, Stadt Schlieren, den Gemeinden Oberengstringen und Unterengstringen, Kloster Fahr und der Stadt Zürich im Jahr 2022 lancierte Bauprojekt verfolgt das Ziel einer lebendigen Flusslandschaft mit fünf Naherholungszentren sowie mehr Vorkehrungen zum Schutz vor Hochwasser und Trockenheit im stark gewachsenen Limmattal. 

Tiere und Pflanzen sollen mehr Lebensraum finden. Infolge der Kanalisierung vor mehr als 100 Jahren seien unzählige Habitate von Fischen, Insekten, Vögeln und anderen Tieren sowie Pflanzen verschwunden. Durch die Aufteilung in verschiedene Zonen werde das Projekt vielen Anspruchsgruppen gerecht. Zu den Planungsdetails heisst es, dass der Fuss- und Veloverkehr im Bereich Betschenrohr entflochten und eine Drainage mit Pumpwerk gegen den steigenden Grundwasserspiegel bei Hochwasser eingesetzt werden soll. Der bestehende Damm zum Hochwasserschutz drohe, im Ereignisfall zu versagen. Nach Projektabschluss werden zudem Rangerinnen und Ranger im Gebiet auf ein gutes Nebeneinander von Naherholung und Natur achten. Geplant ist zudem ein Beobachtungsturm im Betschenrohr, der Ausblick über das Auengebiet, seine Inseln und die Haupt- und Seitenarme der Limmat bietet. 

Die Kosten für das Bauprojekt werden auf 95 Millionen Franken beziffert. Mehrkosten gegenüber dem Vorprojekt seien wegen der Bodenbelastung im Betschenrohr entstanden. Die gesonderte Entsorgung werde mit zusätzlich rund 10 Millionen Franken zu Buche schlagen. Als neuer Kostenpunkt kam das Drainage-Pumpwerk hinzu. Finanziert werde das Projekt grösstenteils von Kanton und vom Bund, der rund die Hälfte der Kosten übernimmt. ce/heg

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