(CONNECT) Die Städte Schlieren und Zürich gehen gemeinsam die Entwicklung von Schlieren Nordost an. Das Areal aus den Teilgebieten Gaswerk Rütistrasse und Ifang bilde das grösste zusammenhängende Entwicklungsgebiet der Stadt Schlieren, erläutert die Stadtverwaltung Schlieren in einem Protokollauszug der Sitzung des Stadtrats am 2. September. Ein Grossteil der Flächen befindet sich im Eigentum der Stadt Zürich.
Grundeigentümerin und Standortgemeinde wollen daher die Entwicklung von Schlieren Nordost gemeinsam angehen. Im ersten Schritt wird dafür voraussichtlich noch in diesem Jahr eine sogenannte Initialisierungsphase aufgelegt. Etwa 2028 schliesst die kooperative Erarbeitung von Varianten und eines gemeinsamen Leitbilds mit den räumlichen, funktionalen und zeitlichen Entwicklungszielen an.
Die Vorarbeit in der Initialisierungsphase soll höhere Planungskosten, Verzögerungen und zusätzlichen Koordinationsaufwand während der eigentlichen Planung vermeiden. Die Phase dient zur Erarbeitung einer zwischen den Städten abgestimmten Planungsvereinbarung in der unter anderem Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse definiert, sowie ein Termin- und Kostenrahmen für die kooperative Planung gesteckt werden. Schlieren und Zürich teilen sich die Projektsteuerung in der Initialisierungsphase gleichberechtigt. Zur Vermittlung zwischen den beiden Auftraggeberinnen soll zudem eine Externe Verfahrensbegleitung hinzugezogen werden.
Schlieren und Zürich übernehmen die Kosten der gemeinsam wahrgenommenen Aufgaben der Initialisierungsphase zu gleichen Teilen. Auf die Stadt Schlieren entfallen dabei 170'000 Franken. Die Stadt wird zudem weitere 100'000 Franken für die Klärung stadtspezifischer Fragen und Interessen, 3000 Franken für die Projektkommunikation und 20'000 Franken Reserve bereitstellen. Ein entsprechender Kredit in Gesamthöhe von 293'000 Franken wurde vom Stadtrat bewilligt. ce/hs