(CONNECT) Die Stadt Schlieren hat das Rechnungsjahr 2025 mit einem Aufwandüberschuss von 1,8 Millionen Franken abgeschlossen, heisst es in einer Mitteilungder Verwaltung. Budgetiert war plangemäss ein Defizit von 5,3 Millionen Franken. Insgesamt verzeichnete die Verwaltung einen Aufwand von 209,8 Millionen Franken, während der Stadtertrag bei 208 Millionen Franken lag.
Zentral für die positive Budgetentwicklung sind insbesondere gestiegene Steuererträge sowie gesenkte Ausgaben beim Personal- und Sachaufwand. Bei der einfachen Gemeindesteuer erreichte die Verwaltung im Jahr 2025 einen Ertrag von 58,8 Millionen Franken, die Steuerkraft pro Kopf steigt provisorisch auf ein Rekordhoch von 3840 Franken. Zu den gesenkten Ausgaben führten tiefere Kosten beim Gaseinkauf sowie geringere Ausgaben bei Dienstleistungen, Honoraren und im Personalbereich. Höhere Ausgaben als im Vorjahr wurden hingegen bei der Pflegefinanzierung, den Beiträgen an den öffentlichen Verkehr sowie durch Zinskorrekturen verzeichnet.
Die Nettoinvestitionen lagen mit 10,4 Millionen Franken deutlich unter dem Budget von 29,3 Millionen Franken. Dabei betrug die Realisierungsquote lediglich 35 Prozent, was auf Verzögerungen durch Einsprachen, insbesondere beim Neubau einer Alterseinrichtung, zurückzuführen ist.
Der Steuerhaushalt konnte sich teilweise entschulden, da er eine Selbstfinanzierung von 7,7 Millionen Franken und einen Selbstfinanzierungsgrad von 110 Prozent erreichte. Die Nettoschuld pro Einwohner im Gesamthaushalt stieg leicht auf 1811 Franken (2024: 1626 Franken). Dank der positiven Entwicklungen 2025 bleibt Schlieren auf Kurs, seine finanziellen Zielsetzungen gemäss der Finanzstrategie 2035 zu erreichen, so die Mitteilung. ce/ja