(CONNECT) Die STRABAG AG mit Sitz in Schlieren wirkt mit bei der Schaffung von wichtigem Naturraum und einer ökologischen Aufwertung des Mühletychs. Das Team des STRABAG-Strassenbaus Olten setzt ein Projekt um, welches „Geschichte, moderne Baukunst und ökologische Aufwertung auf besondere Weise verbindet“, schreibt die STRABAG in einer Mitteilung.
Das Augenmerk liege darauf, den natürlichen Wasserlauf wiederherzustellen, der sich harmonisch in die Umgebung einfügen soll. Ein neunköpfiges Baustellenteam ist auf zwei (Teil-)Baustellen gleichzeitig tätig, um zum einen den neuen Bachverlauf zu formen und zum anderen die Werkleitungen zu legen. Dafür wurden als erstes bestehende Betonplatten entfernt und umfassende Erdaushubarbeiten durchgeführt. Mithilfe von GPS-Technologie modellieren die Fachleute anschliessend das zukünftige Bachbett zentimetergenau, heisst es.
Das Projektgebiet liegt unmittelbar neben dem Landi-Areal. Bis vor einigen Monaten hatte hier Beton gelegen, der den Blick aufs Wasser versperrte. Inzwischen zeigen sich die Erfolge der Massnahme in Form von neu entstandenen Lebensräumen und mehr Platz für Mensch und Natur.
Der Mühletych legt von der Wigger bis zur Aare rund vier Kilometer zurück und diente früher als Gewerbe- und Bewässerungskanal. Zahlreiche Mühlen und Industriebetriebe der Region nutzten die Wasserkraft, nun nutze STRABAG „die seltene Gelegenheit, nicht nur etwas Neues zu bauen, sondern der Natur etwas zurückzugeben“. Der Bauabschluss mit der Flutung des Kanals ist für November geplant. ce/heg