(CONNECT) Die STRABAG mit Schweizer Sitz in Schlieren hat ein Bauprojekt an der Klausenstrasse/Route 17 abgeschlossen. Laut einer Mitteilung hat das STRABAG-Team aus Erstfeld auf den Serpentinen zwischen Urnenboden und Klausenpass einen neuen Blocksatz mit einer zusätzlichen Fahrbahnerweiterung eingesetzt.
Witterungsbedingt stand hierfür nur der Zeitraum zwischen Mai und Oktober 2026 zur Verfügung. Zudem waren in dem Schlierenegg genannten Gelände weitere Schwierigkeiten zu überwinden. Die steile Hanglage erlaubte nur wenig Platz als Ablage von Material und Geräten. Ein Kran musste so eingerichtet werden, dass er die gesamte Baustelle bedienen konnte. Zugleich sollte die Passstrasse dauernd im Betrieb und auch für Busse und Lastwagen passierbar sein. Für eine lange Haltbarkeit von etwa 80 bis 100 Jahren wurde korrosionsfester Stahl als Bewehrung verwendet. Auflagen der Denkmalpflege des Kantons Uri sahen den Vorbau einer Zyklopenmauer vor der eigentlichen Stützmauer vor. Dafür hat sich das Amt für einen dunkelgrauen Stein aus Netstal GL entschieden, der zum örtlich vorhandenen Fels passt. Zusätzlich wurden in die Mauerkrone Rohre für ein Geländer eingeführt, das im Herbst vor der Lawinengefahr entfernt und im Frühjahr wieder eingesetzt wird.
Das STRABAG-Team hat das Projekt in der vorgegebenen Zeit erfolgreich abschliessen können. „Das Bauen in dieser Bergwelt ist genauso herausfordernd wie befriedigend“, wird Bauleiter Peter Ortner in der Mitteilung zitiert. ce/ww