(CONNECT) Das in Schlieren ansässige Bauunternehmen STRABAG AG hat laut einer Mitteilung den zweiten Bauabschnitt für den Ersatzneubau des Reservoirs Kopfholz oberhalb von Rüschlikon gestartet. Ziel ist die Verbesserung der Wasserversorgung für die Gemeinden Rüschlikon und Kilchberg.
Rüschlikon erweitert die Kapazität von 1000 auf 1600 Kubikmeter und Kilchberg von 1500 auf 2800 Kubikmeter. Die Gemeinden Rüschlikon, Kilchberg, Horgen, Thalwil und Langnau arbeiten seit mehr als 120 Jahren bei der Wasserversorgung zusammen. Das gemeinsame Grossprojekt am Kopfholz soll die Versorgungssicherheit bis ins Jahr 2050 sicherstellen.
Wie die Gemeinde Rüschlikon zum Projekt schreibt, soll das Quellwasser während des Baus lückenlos weiter genutzt werden können. Dafür wurde ein besonderes Etappierungskonzept mit zwei Bauabschnitten erarbeitet. Parallel zum Rückbau bestehender Anlagen übernehmen andere Kammern deren Funktion.
Die erste Bauphase endete im Juni 2026 und konzentrierte sich auf die Erneuerung der Wasserreservoirs für Rüschlikon. Zwei neu erstellte Wasserkammern wurden erstmals mit Wasser befüllt und durchlaufen aktuell Reinigung, Desinfektion und Qualitätsprüfung. Anschliessend sollen sie an das Versorgungsnetz angeschlossen werden und die zweite Bauphase mit Wasser versorgen, in welcher STRABAG die Arbeiten an den bestehenden Wasserkammern in Kilchberg aufnimmt. Sie werden ausser Betrieb genommen, rück- und neugebaut. Einige der Kammern wurden in historischer Rundbauweise aus der Zeit des frühen 20. Jahrhunderts errichtet. In dieser Zeit übernimmt Rüschlikon die Versorgung der Nachbargemeinde. Das Projekt soll ohne Eingriff in das Landschaftsbild verlaufen. ce/heg