UZH-Forschende präsentieren Ansatz für Beobachtung von Biodiversität aus dem All

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(CONNECT) Forschende der Universität Zürich haben an der 17. UN-Biodiversitätskonferenz (COP 17) in der armenischen Hauptstadt Jerewan ihre Initiative Genes from Space präsentiert. Dabei zeigten sie laut einer Mitteilung der UZH, wie Erdbeobachtungsdaten von Satelliten Ländern helfen können, die genetische Vielfalt zu überwachen und darüber zu berichten. Dem Team gehören sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UZH an sowie eine Expertin der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft aus Birmensdorf. Dazu zählen Fachleute aus den Deutschland, Schweden, Grossbritannien, Schweden, Mexiko, Kanada und den USA zum Team.

Für Genes from Space hat das Team ein Online-Überwachungswerkzeug entwickelt. Es nutzt Erdbeobachtungsdaten, um Veränderungen des Lebensraums im Zeitverlauf zu verfolgen und daraus Populationstrends als Indikatoren für die genetische Vielfalt abzuleiten. Das Konzept und das Instrument werden derzeit in Zusammenarbeit mit Forschenden und Fachleuten aus der Praxis in zahlreichen Ländern weltweit getestet und weiterentwickelt.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) will durch Genes from Space die Erdbeobachtung (EO) als ergänzendes, skalierbares Instrument für die globale Überwachung der genetischen Vielfalt etablieren. Deshalb fördert sie mit ihrem laufenden Projekt EO for Genetic Indicators die Weiterentwicklung und Erprobung dieses sogenannten Monitoring Tools, das die Berichterstattung für die Länder vereinfacht. Hauptauftragnehmer ist die UZH.

Das Hauptziel besteht darin, die Durchführbarkeit und den Mehrwert von Ansätzen zur Überwachung der genetischen Vielfalt zu bewerten, die auf Erdbeobachtung aus dem All basieren. Dies soll zur Weiterentwicklung von Indikatoren für die genetische Vielfalt beitragen und es dadurch den Vertragsstaaten des Globalen Rahmens für die biologische Vielfalt von Kunming-Montreal ermöglichen, ihren Überwachungs- und Berichtspflichten nachzukommen. Die Ziele dieses Abkommens wurden am 19. Dezember 2022 auf der COP 15 in Montreal beschlossen. Unterstützung erfährt Genes from Space auch vom Internationalen Institut für Weltraumwissenschaften in Bern, das die Initiative als Arbeitsgruppe führt. ce/mm

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