(CONNECT) Das Dübendorfer Start-up calmea erhält laut einer Mitteilung 150'000 Franken von Venture Kick aus Schlieren. Die Initiative begleitet das im Mai 2026 gegründete Jungunternehmen bereits seit einiger Zeit auf dem Weg zur Kommerzialisierung seines Produkts, eines Sensormoduls. Dieses können Hersteller von Premium-Betten zwischen Bettpfosten und Bettrahmen einbauen. Damit will calmea gewöhnliche Betten in intelligente Schlafsysteme verwandeln und deren Käuferinnen und Käufern den Weg zu tieferem und erholsamerem Schlaf weisen.
Das System der Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich soll dabei helfen, den eigenen Schlaf zu verstehen sowie Gewohnheiten und Muster zu identifizieren, die ihn beeinträchtigen. Dabei sind weder Tracker oder Kabel noch am Körper zu tragende oder neben dem Bett aufzustellende Geräte vonnöten. Stattdessen erfolgen die Messungen auf Basis eigens entwickelter Elektronik und maschineller Lernalgorithmen.
Die daraus resultierenden Daten werden in eine Begleit-App eingespeist. Sie erfasst und erklärt die kausalen Zusammenhänge zwischen Umweltfaktoren und den physiologischen Prozessen, die den Schlaf beeinflussen. Die Integration in Smart Homes ermöglicht Automatisierungen wie das Öffnen von Vorhängen oder das Einschalten von Licht, wenn die Schlafenden in eine leichte Schlafphase übergehen.
Calmea will die 150'000 Franken von Venture Kick für die Kommerzialisierung verwenden, insbesondere für die Installation von Prototypen im Vorfeld von Pilotserien mit bereits involvierten Fertigungspartnern. „Venture Kick hat uns in jeder Phase dazu angeregt, noch grösser und fokussierter zu denken“, wird CEO Alexander Breuss zitiert. „Über die Finanzierung hinaus waren der Zugang zu einem Netzwerk erfahrener Investoren und Gründer sowie das ehrliche Feedback, das wir während der Kickers Camps erhalten haben, von unschätzbarem Wert.“ ce/mm