(CONNECT) Bewy erhält laut einer Mitteilung 150'000 Franken an Fördermitteln von Venture Kick. Das Proptech-Start-up aus Zürich entwickelt eine auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Softwarelösung für die Immobilienverwaltung, die Prozesse effizienter gestaltet und sowohl Eigentümern als auch Mietern einen besseren Service bietet.
Hintergrund sei eine weit verbreitete Ineffizienz in der Immobilienverwaltung im DACH-Raum, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Schlechte Kommunikation, vernachlässigte Instandhaltung, unerwartete Kosten sowie unzureichender Mieterservice führen demnach häufig zu Unzufriedenheit bei Eigentümern und Mietern. Bewy schafft dabei mit automatisierten internen Abläufen, verbesserter Kommunikation und Echtzeit-Transparenz Abhilfe. Dadurch sollen Verwaltungskosten um bis zu 30 Prozent gesenkt und die Nutzererfahrung deutlich verbessert werden. Die frischen Mittel sollen die Weiterentwicklung der Plattform sowie die Skalierung innerhalb der Schweiz vorantreiben. Bei der Expansion verfolgt Bewy eine M&A (Merger & Acquisition)-Strategie, die auf die Übernahme kleiner und mittlerer Immobilienverwaltungen ohne Nachfolgelösung abzielt.
„Als führendes Start-up-Programm der Schweiz ist Venture Kick ein bedeutender Beschleuniger für Bewy. Der Förderungsprozess ist schlank und effizient, eröffnet aber gleichzeitig Zugang zu einem wertvollen Netzwerk und steigert die Glaubwürdigkeit“, wird Mitgründer Luca Serratore in der Mitteilung zitiert.
Aktuell ist Bewy in Zug, Zürich, Aargau und Luzern tätig und betreut eine zweistellige Anzahl an Kunden, darunter Privatpersonen, Single Family Offices sowie Immobilienunternehmen wie Swiss Prime Site. Das Gründerteam um Luca Serratore, Marcandrea Hunkeler, Gilles Baumann und Katrin Leuppi vereint Erfahrung aus den Bereichen Start-ups, Beratung und Immobilienwirtschaft. Der Start-up-Förderer Venture Kick ist eine Initiative der Kick Foundation for Innovation & Entrepreneurship und wird von einem privatwirtschaftlichen Konsortium getragen. ce/ja