(CONNECT) Venturelab hat die neue sogenannte Schweizer Startup-Nationalmannschaft für den Fintech-Bereich formiert, wie aus einer Mitteilung des Schlieremer Start-up-Förderers hervorgeht. Im Rahmen des Venture Leaders-Programms werden sich die Jungunternehmen zwischen dem 26. und 30. Oktober in London präsentieren und wertvolle Kontakte für die Zukunft knüpfen.
Die Jury aus Investoren und Fintech-Experten vier Start-ups aus dem Kanton Zürich ausgewählt: Delta Labs aus Uetikon am See entwickelt eine Künstliche Intelligenz-Software für die Automatisierung des Kundensupports auf Basis von unternehmensspezifischem Wissen. Die Happy Pot GmbH aus Zürich stellt den „ersten digitalen Schweizer Geldtopf“ für Gruppenzahlungen bereit. Die ebenfalls in Zürich ansässige ellexx universe AG unterstützt Frauen bei der Stärkung von Finanzkompetenz und dem Vermögensaufbau. Und die Zürcher reilo AG hat die Jury überzeugt, weil sie „Leistungen der Natur zu finanzierbaren Vermögenswerten“ macht und Kleinbauern somit den Zugang zu Krediten erleichtert.
Weitere drei Teilnehmer stammen aus dem Kanton Zug. Die Schuman Financial AG aus Zug bringt Finanzdienstleistungen auf die Blockchain, während die CENSE AG aus Baar Software entwickelt, „mit der Banken Kryptovermögen verifizieren und Geldwäschereirisiken effizient steuern können“. Die Motif Labs GmbH aus Zug ermöglicht die Bereitstellung von personalisierter Anlageberatung und Finanzanalysen „im grossen Massstab“.
Ebenfalls bei dem London-Aufenthalt dabei sind ForenSwiss aus Zollikofen BE, die RAISS GmbH aus Appenzell und Humbrela aus Montreux VD. ForenSwiss entwickelt Lösungen zum Kampf gegen Online-Betrug, RAISS bietet eine integrierbare Berechnungsplattform an und Humbrela optimiert Versicherungsportfolios.
„Die Venture Leaders Fintech Startups erzielen beeindruckende Ergebnisse, und die London-Roadshow wird sie einem internationalen Publikum präsentieren“, wird Stefan Steiner zitiert, Co-Managing Director bei Venturelab. ce/jh