Viele Schweizer mögen es ordentlich

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(CONNECT) IKEA Schweiz hat zum zweiten Mal seinen IKEA Wohnmonitor gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Sotomo aufgelegt. Die repräsentative Studie trägt den Titel „Wie die Schweiz wohnt und Ordnung hält“. Dazu wurden laut einer Mitteilung 2410 Teilnehmende aus der gesamten Schweiz befragt.

Die Umfrage zeigt, dass das eigene Zuhause für viele Schweizer ein Rückzugsort aus dem Alltag ist. 92 Prozent der Befragten ziehen als erstes beim Betreten der Wohnung die Schuhe aus, die Hälfte wäscht sich die Hände und zieht sich bequeme Hauskleidung an. Für viele Menschen gehört auch ein Aktivieren der Wohnung zum täglichen Ritual: Zunächst wird gelüftet, parallel dazu werden Radio, Musikgeräte oder Fernseher eingeschaltet. Hier gibt es regionale Unterschiede: Im Tessin wird zumeist der Fernseher eingeschaltet, die Deutschschweizer hören eher Musik oder Radio. Das Aussperren der Aussenwelt zeigt sich auch darin, dass jeder Zweite die Wohnungstür hinter sich absperrt. Vier von fünf Befragten entspannen sich gern auf dem häuslichen Sofa, etwa 26 Prozent schlafen dabei ein. Als Tabu gilt für 60 Prozent, sich mit Strassenkleidung auf das Bett zu setzen. Priorität im schweizerischen Haushalt hat jedoch die Ordnung, vor allem in der Küche. Bei 86 Prozent hat dort alles seinen Platz, im Wohnzimmer halten 76 Prozent der Menschen strikte Ordnung. Dreiviertel der Bevölkerung verfügen über ein geordnetes System der Wertstofftrennung, bei Wohnungseigentum sind es sogar mehr als 75 Prozent.

Vor Chaos sind aber auch die ordentlichen Schweizer nicht gefeit, ungeordnet stapeln sich Dokumente und Post, digitale Dateien. Und auch getragene Kleidung, die nicht mehr für den Schrank, aber auch noch nicht für die Wäsche geeignet ist, sammelt sich auf einem Kleiderstuhl. Fast drei von vier Familien mit Kindern diskutieren einmal pro Woche die Frage herumliegender Spielsachen. Beim Aufräumen herrscht bei Männern die Meinung vor, ein ausgeglichenes Verhältnis zu sehen, während Frauen die Hauptlast bei sich sehen.

„Ob Paare, Familien oder Singles: Die Vorstellungen davon, wie ordentlich ein Zuhause sein soll, gehen oft auseinander“, wird Janie Bisset, CEO und CSO von IKEA Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Der Wohnmonitor macht sichtbar, wie unterschiedlich Menschen ihren Alltag zu Hause organisieren und welche Herausforderungen sich daraus ergeben. Für uns bei IKEA sind diese Erkenntnisse wichtig, um die Lebensrealitäten der Menschen in der Schweiz noch besser zu verstehen.“ ce/ww

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