Vivtex erhält von Novo Nordisk bis zu 2,1 Milliarden Dollar

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(CONNECT) Vivtex und Novo Nordisk werden laut einer Mitteilung des dänischen Pharmakonzerns gemeinsam orale Biologika der nächsten Generation zur Behandlung von Fettleibigkeit und Diabetes sowie damit verbundener Begleiterkrankungen entwickeln. Dafür wird das in im Bio-Technopark Schlieren-Zürich und Cambridge beheimatete Biotech-Unternehmen Vivtex ausgewählte Technologien zur Entwicklung oraler Medikamente an Novo Nordisk lizenzieren. Im Gegenzug hat Vivtex Anspruch auf eine Vorauszahlung, Forschungsgelder und Meilensteinzahlungen in Höhe von insgesamt bis zu 2,1 Milliarden Dollar sowie gestaffelte Lizenzgebühren auf zukünftige Produktverkäufe.

Ziel der Kooperation ist die orale Verabreichung von Biologika, die aufgrund ihrer schlechten Resorption im Magen-Darm-Trakt bisher nur injizierbar sind. Zu diesem Zweck will sich Novo Nordisk mit seiner ausgewiesenen Expertise bei Peptid- und Proteintherapeutika hierbei der firmeneigenen Plattform von Vivtex für gastrointestinales Screening und Formulierung bedienen.

„Die orale Verabreichung von Biologika zählt zu den grössten Herausforderungen in der Arzneimittelentwicklung“, wird Vivtex-Mitgründer und -CEO Dr. Thomas von Erlach zitiert. „Vivtex wurde gegründet, um dieses Problem systematisch zu lösen, indem Hochdurchsatz-Experimente mit computergestützter und KI-gestützter Analytik kombiniert werden. Die Partnerschaft mit Novo Nordisk ermöglicht es uns, unsere Plattform in wichtigen Bereichen der Stoffwechselerkrankungen anzuwenden, mit dem Ziel, orale Therapien zu ermöglichen, die andernfalls injiziert werden müssten.“

Nach Abschluss der Forschung und der Auswahl der Formulierung übernimmt Novo Nordisk die Verantwortung für die weltweite Entwicklung. Ausserdem fallen die regulatorischen Aktivitäten, die Herstellung und die Vermarktung aller daraus resultierenden Produkte in die Zuständigkeit des dänischen Unternehmens. ce/mm

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