Waldwuchs nimmt trotz längerer Vegetationsphase ab

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(CONNECT) Forschende des Umweltmonitoring-Netzwerks TreeNetunter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) haben eine Studie zum Wachstum der Bäume in den heimischen Wäldern durchgeführt. Dabei stellten sie fest, dass trotz einer verlängerten Vegetationsperiode im Jahr das Baumwachstum in den vergangenen Jahren rückläufig ist, heisst es in einer Mitteilung.

In der Studie wurde das Wachstum der fünf wichtigsten Baumarten in der Schweiz beobachtet. Dabei wurden insgesamt 228 Bäume an 48 Standorten im gesamten Land untersucht. Es stellte sich heraus, dass infolge von längeren Trocken- und Hitzeperioden sich das Baumwachstum verzögerte. „Über die letzten elf Jahre hat sich die Vegetationsperiode um mehrere Tage nach vorne verschoben. Das ist der Zeitraum des Jahres, in dem Bäume Fotosynthese betreiben können“, wird Arun K. Bose, Ökologe an der WSL, in der Mitteilung zitiert. Die Klimabelastungen setzten die Bäume unter Stress und hemmten ihr Wachstum. Der Rückgang ist bei Weisstannen, Buchen und Fichten besonders ausgeprägt, während Eichen und Föhren weitgehend gleich gut wuchsen. Gemessen wurden die Veränderungen an den Bäumen mit einem Punktdendrometer, das kleinste Veränderungen am Stamm registrierte. So liess sich erkennen, wann neues Holz gebildet wurde oder ob sich der Stamm nur wasserbedingt ausdehnt oder zusammenzieht. „Am Schluss entscheiden einzelne Tage und Stunden, wieviel ein Baum wächst“, so Bose weiter, „fallen einige durch vermehrte Hitze- und Trockenperioden weg, fehlt ein grosser Teil des jährlichen Stammzuwachses“.

Die Folgen eines reduzierten Wachstums schlagen sich nicht nur in geringerer CO2-Speicherung der Wälder nieder. Auch die Forstwirtschaft ist mit niedrigeren Erträgen betroffen.

TreeNet ist ein Umweltmonitoring-Netzwerk zur Messung von Baumwachstum und Trockenheit, das von Institutionen wie WSL, den Universitäten von Basel, Bernund Zürich sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), dem Institut für angewandte Pflanzenbiologie (IAP) Witterswil und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) getragen wird. ce/ww

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