(CONNECT) Das Stimmvolk des Kantons Zürich entscheidet am 14. Juni über drei Initiativen zum Wohnungsmarkt. Dazu haben nun laut einer Mitteilung auch der KMU- und Gewerbeverband Limmattal, die Wirtschaftskammer Schlieren und der Industrie- und Gewerbeverein Dietikon Stellung genommen.
Die drei Verbände stimmen der Wohneigentums-Initiative zu. Laut dieser sollen bei Wohnbauprojekten, die vom Kanton oder der Gemeinde gefördert werden, gleichviel Wohneigentum wie Mietwohnungen entstehen. Bisher kommt die kantonale Wohnbauförderung vor allem Mietwohnungen zugute.
Dagegen lehnen sie die Wohnungs-Initiative und die Wohnschutz-Initiative ab. Erste fordert die Gründung einer kantonalen Anstalt für günstigen Wohnraum. Letztere verlangt, dass Gemeinden die Mietpreise nach Ersatzneubauten, Umbauten oder Renovierungen befristet begrenzen können.
Die Wirtschaftsverbände unterstützen die jeweiligen Gegenvorschläge. Der Gegenvorschlag zur Wohnungs-Initiative sieht die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für ein ausreichendes Wohnangebot vor. Der Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative sieht Auflagen zur Vermeidung von Leerkündigungen vor.
Zur Schaffung von Wohnraum brauche es investitionsfreundliche Rahmenbedingungen, schreiben die drei Verbände zur Begründung ihrer Stellungnahme. Das stärke auch den Wirtschaftsstandort. ce/ug